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Doppelwandige
Edelstahl-
Schornsteine
Die letzte Aktualisierung
erfolgte am
6. Aug. 2010
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Doppelwandige
Edelstahlschornsteine
Allgemeine Produkt-Infos
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Doppelwandige Edelstahlschornsteine sind die ideale Lösung,
besonders für Gebäude, in denen bislang kein benutzbarer oder
genehmigungsfähiger Schornstein vorhanden ist.
Bei An- und Umbauten, in Wintergärten, Schwimmbädern, sowie
am Garten- oder Blockhaus lassen sich diese Fertigsysteme
schnell und problemlos montieren.
Selbst bei Neubauten entscheiden sich Bauherren
und Architekten immer häufiger für die Lösung aus Edelstahl !
Herkömmliche Schornsteine haben oft Probleme mit der
Kondensatbildung, die wiederum zur Versottung des
Schornsteines führen kann.
Unsere doppelwandigen Edelstahlschornsteine sind
unempfindlich gegen Feuchtigkeit, verhindern die
Auskühlung der Abgase und fördern somit den natürlichen Auftrieb.
Wir bieten zwei unterschiedliche Schornsteinsysteme an, die sich
im wesentlichen durch die Stärke der Dämmschicht und die
Oberflächengestaltung unterscheiden.
Das System VA-DW25 hat eine Dämmstoffstärke von 25 Millimetern
und eine dezente Oberfläche in EDELMATT.
Das System wirkt optisch leicht und elegant, eher zurückhaltend.
Es wird vornehmlich an Privathäusern im Ein- und Mehrfamilienhausbereich,
an Holz- und Blockhäusern und an Wintergärten verwendet.
Durch die neue Dämmstoffdichte konnte der Außendurchmesser
erheblich reduziert werden und die Schornsteinanlage sieht
schlanker und eleganter aus, als man es von herkömmlichen Systemen kennt.
Bei unserem Klassiker, dem System VA-DW40 wird weiterhin die seit Jahren
verwendete Dämmstoffstärke von 40 Millimetern eingesetzt.
Das System hat auch zukünftig standardmäßig die Oberfläche in GLÄNZEND und
wirkt dadurch etwas mächtiger und auffälliger als das System VA-DW25.
Wenn also ein solcher optischer Effekt das Gebäude besser in Szene setzt,
kann man hiermit sehr gute, gestalterisch moderne Effekte erzielen.
Der VA-DW40 ist als Sonderausführung auch in MATT oder GEBÜRSTET lieferbar.
Beide Systeme sind sowohl für den Betrieb moderner Heizungsanlagen,
als auch für Kaminöfen und Heizkamine für feste Brennstoffe
wie Holz und Briketts einsetzbar.
Durch die vorzüglichen Isolierwerte unserer doppelwandigen
Edelstahlschornsteine ist es auch unproblematisch, z.B. in Übergangszeiten,
die Feuerstätte mit erheblich weniger Brennstoff und Leistung zu
betreiben, als dieses mit anderen Systemen möglich ist.
Bei Kaminöfen und Heizkaminen ergibt sich hierdurch eine bessere
Regelmöglichkeit. Der Holzverbrauch wird hierdurch gesenkt und das
hochwertige Schornsteinsystem führt letzendlich wieder zu einer weiteren
Energieeinsparung.
Die Stärke der verwendeten Materialien garantiert
eine lange Lebensdauer, die Verarbeitungsqualität eine
korrosions- und wartungsfreie Anlage.
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Lassen Sie sich ausführlich beraten und
nutzen Sie die langjährige Erfahrung und die Möglichkeit,
hier bei ELGATO alles aus einer Hand zu bekommen!
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Doppelwandige Edelstahlschornsteine
Regionaler Service
Bei der Planung und Realisierung Ihres Projektes
steht Ihnen unser Service-Team zur Verfügung.
(Der Montageservice wird zur Zeit nur für den
Großraum OWL, das Osnabrückerland und Teile des
Münsterlands und Niedersachsen angeboten)
|
Wenn Ihr zuständiger Bezirks-Schornsteinfegermeister
damit einverstanden ist, zeigen wir Ihnen gleich nach der Montage
beim "Probeheizen", wie einfach
es ist, einen ELGATO-Kaminofen zu bedienen.
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Edelstahlschornsteine selbst aufbauen ?
Mit unserer Unterstützung und Vorbereitung ist es
möglich die Schornsteinanlage selbst aufzubauen.
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Rechtshinweis / Haftungsausschluss
Für die Richtigkeit u. Vollständigkeit
der nachfolgenden Montagetipps übernehmen wir keine Haftung.
Trotz sorgfältiger Recherche sind alle
Angaben ohne Gewähr.
Irrtum / Änderungen vorbehalten.
Kritiken oder Ergänzungsvorschläge werden gern entgegen genommen.
© 2003-2008 by Peter Steube
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Vervielfältigung oder sonstige
Veröffentlichung sind auch auszugsweise nur mit Genehmigung des Autors gestattet.
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M o n t a g e - T i p p s
Abschnitt 1
Grundvoraussetzungen für Standardschornsteine
|
Bevor man sich mit der eigentlichen Errichtung einer Feuerstätte
oder eines Schornsteins befasst, ist es wichtig, sich mit den
gesetzlichen Vorschiften vertraut zu machen.
Der zuständige Bezirks-Schornsteinfegermeister ist hierfür der
richtige Ansprechpartner, unabhängig davon, wie aufwendig
und professionell die Kundenberatung durch unsere eigenen
Experten auch sein mag.
Er ist in dem jeweiligen Kehrbezirk für die Sicherheit von
Feuerstätten und Schornsteinen verantwortlich und als Beauftragter
der zuständigen Behörden in der Lage, verbindliche Informationen
über den Standort der Anlage, eventuell einzuhaltende
Mindesthöhen, Abstände zu Nachbargebäuden, zu Fenstern,
oder zu brennbaren Baustoffen zu erteilen.
Der Aufbau des Schornsteins
erfolgt dann in folgenden Arbeitsschritten.
Zunächst misst man genau aus, an welcher Stelle das Abgasrohr
der Feuerstätte vom Wohnbereich nach außen geführt werden
soll und überträgt diesen Messpunkt auf die Wandseite, an der
der Schornstein montiert wird.
Jetzt kann man gegenkontrollieren, ob sich der Schornstein auf
der gesamten vertikalen Strecke problemlos montieren lässt.
Bei Schornsteinen, die durch Dachflächen geführt werden, ist
auch zu prüfen, ob sich die Sicherheitsabstände zu Dachsparren
oder Wechseln einhalten lassen.
Wenn all diese Punkte geklärt sind, kann man den Wanddurchbruch
herstellen.
Wir empfehlen die Verwendung einer Diamant-Kernbohrmaschine
mit Staubabsaugstutzen und der ensprechenden Bohrkrone
für Trockenbohrungen.
Maschinen und Zubehör können unsere Kunden nach
Terminabsprache zum Selbstkostenpreis bei uns ausleihen.
Damit die Montage schnell und unproblematisch abläuft, empfehlen
wir, einige Bauteile vorzumontieren.
Die Vormontage
kann vor Ort, direkt auf dem Gelände der Baustelle,
in Garagen, oder anderen Räumlichkeiten in der Nähe des
Montageortes erfolgen.
Als Basis des Schornsteinsystems werden am häufigsten
Wandhalter verwendet.
Es ist aber auch möglich den Schornstein direkt auf einem
Fundament, einer Fußbodensohle oder einem Sockel aus Mauerwerk,
Beton oder Metall zu befestigen.
Auch Edelstahl-Längenelemente die speziell als Stützfuß konzipiert
sind, sind lieferbar.
Bei der Verwendung von Wandhaltern verschraubt man zunächst
das
Fußteil
mit den
Wandkonsolblechen (A)
für Wandabstände von 60 bzw. 60-100 mm, oder bei größeren
Wandabständen mit den entsprechenden
Wandkonsolhaltern "B"
für Wandabstände von 100-250, 250-400, 400-600 Millimetern
oder auch länger.
Das
Fußteil
ist gleichermaßen für Wand- oder Bodenmontagen geeignet
und besteht aus einer Edelstahlplatte mit einem aufgeschweißten
Rohrstutzen und dem Kondensat- oder Regenablaufrohr.
Wenn bei anhaltendem Regenwetter Wasser in den Schornstein
gelangen sollte, kann dieses am Schornsteinfuß wieder austreten.
Vor der Montage muss man entscheiden, ob das Ablaufrohr nach
rechts oder links zur Seite geführt wird.
Es ist auch möglich z.B. einen Schlauch auf dem Ablaufrohr zu
befestigen und die austretende Flüssigkeit an eine andere Stelle
weiter zu leiten.
Die Befestigungsschrauben sind am Wandhalter bereits angeschraubt
oder in einem kleinen Plastikbeutel verpackt am Wandhalter befestigt.
Als nächstes wird das Schornsteinelement mit der
Reinigungsöffnung
auf dem Fußteil montiert.
Die Montagerichtung ist vorgegeben und anhand des eingeprägten
Schriftzuges oder Ü-Zeichens klar erkennbar.
Nachdem man die Bauteile zusammen gesteckt hat, werden sie
mit der
Verbindungsschelle
fixiert.
Die Verschraubungen lassen sich leicht von Hand ohne Werkzeug voreinstellen
und werden erst nachdem sie perfekt ausgerichtet sind
mit dem entsprechenden Werkzeug fest angezogen.
Wenn die Feuerstätte, die an den Schornstein angeschlossen
werden soll, auf der gleichen Ebene mit dem Außengelände liegt,
wird auf dem Bauteil
Reinigungsöffnung
fast immer gleich das Element mit dem
Feuerungsanschluss
montiert.
Wichtig:
Immer dann, wenn durch diese Montagefolge die Reinigungsöffnung
in für den Schornsteinfeger nur schwer zugängliche
Höhen gerät, sollte man diverse Längenelemente als Höhenausgleich
zwischen der Reinigungsöffnung und dem Feuerungsanschluss einbauen.
Es ist empfehlenswert auch diesen Punkt im Vorgespräch mit
dem zuständigen Bezirks-Schornsteinfegermeister zu klären.
Der Raucheinlassstutzen soll später an der Innenseite des
Aufstellraumes der Feuerstätte flächenbündig mit der Wand abschneiden.
Sobald die Vormontage der Bauteile
Wandkonsole, Fußteil, Reinigungsöffnung
und
Feuerungsanschluss
erfolgt ist, führt man den bis hier montierten Schornstein mit dem
Anschlussstutzen in die Kernbohrung.
Innerhalb der Kernbohrung wird der Raucheinlassstutzen mit
Abstandhaltern oder Keilen unterfüttert, so dass der Stutzen
mittig durch die Wandöffnung verläuft.
Jetzt hängt der Schornstein frei in der Kernbohrung und kann
vertikal mit der Wasserwaage perfekt ausgerichtet werden.
Durch diese Vorgehensweise ergeben sich automatisch die Punkte,
an denen später die Wandkonsole z.B. am Gebäudemauerwerk
befestigt wird.
Mit einem Bleistift oder einem Pernament-Marker können nun die
Bohrlöcher angezeichnet werden und man markiert im Aufstellraum
der Feuerstätte die Linie, an der der Anschlussstutzen abgetrennt wird.
Wichtig:
Die Schnittstelle kann, wie bereits erwähnt ohne weiteres etwas in
der Wand zurückliegen, sollte sie jedoch auch nur einige Millimeter
in den Raum ragen, würde die innenseitige Wandrosette später
nicht sauber anliegen.
Im nächsten Schritt wird der Schornstein wieder entfernt, der
Anschlussstutzen entlang der zuvor angezeichneten Linie mit einer
FLEX oder einer vergleichbaren Trennschneidmaschine passgenau
abgeschnitten und die Dübellöcher an den markierten Stellen
in die Gebäudewand gebohrt.
Der Bohrungsdurchmesser ist abhängig von der Beschaffenheit
des Mauerwerks, des Schraubendurchmessers und der Dübel.
Für die anschließende Verschraubung der Wandkonsole am Mauerwerk
empfehlen wir Schlüsselschrauben mit einem Durchmesser
von 8 oder 10 Millimetern.
Die Schlüsselschrauben haben einen Sechskantkopf mit
Schlüsselweiten SW 13 bzw. SW 17.
Über die Art der zu verwendenden Dübel kann erst entschieden werden,
wenn feststeht, welche Beschaffenheit das Mauerwerk hat.
Im Schrauben-Fachhandel findet man ein großes Sortiment an
verschiedenen Dübeln und bekommt hierzu auch eine fachkundige Beratung.
Die am häufigsten verwendeten Schrauben und Dübel halten wir
lagermäßig für unsere Kunden bereit.
Bevor nun die Wandkonsole mit den vormontierten Schornsteinelementen
am Gebäude befestigt wird, ist zu beachten das die außenseitige
Edelstahl-Wandrosette
auf den Rohrstutzen geschoben wird.
Dieser so nebensächlich erscheinende Arbeitsschritt wird häufig sogar
von Fachleuten vergessen und es ist nicht immer möglich, die
Rosette so weit aufzubiegen, dass man sie auch später noch über den
Anschlussstutzen bekommt.
Erst jetzt kann man mit der Montage der weiteren
Schornsteinstrecke, der
Längenelemente
fortfahren.
Im Standardprogramm führen wir lagermäßig Rohrlängen von 250,
500, und 1000 Millimetern.
Die Elemente werden in der bereits beschriebenen Art mit einander
verbunden und bis zu der erforderlichen Schornsteinhöhe geführt.
Damit die gesamte Anlage genügend Stabilität erhält, werden je
nach Zugkraft der verwendeten Schrauben, im Abstand von zirka
2,5 bis 3 Metern
Wandhalter
oder im Bereich von Dachdurchführungen auch
Sparrenhalter
angeschraubt.
Je nach Stabilität des Systems, kann es auch ratsam sein, unmittelbar
über dem Feuerungsanschluss einen Wandhalter zu montieren.
Bevor übereilt irgendwelche Dübellöcher gebohrt werden, ist auch
hier wieder der Schornsteinverlauf vertikal mit der Wasserwaage
auszurichten und die Bohrlöcher sind gut erkennbar zu markieren.
Für sämtliche
Wandhalter
gibt es
Verlängerungsprofile
mit den gleichen Abmessungen, wie sie bereits bei den
Wandkonsolen aufgeführt wurden.
Sobald die Wandhalter befestigt sind, und die erforderliche
Schornsteinhöhe erreicht ist, wird letztendlich der
Mündungsabschluss
auf dem oberen Längenelement montiert und das System
wasserdicht verschlossen.
Der Mündungsabschluss verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit
in die Isolierschichten des Schornsteins.
Bei Bedarf kann auf dem Mündungsabschluss zusätzlich auch noch eine
Regenhaube
, oder in brandgefährdeten Gebieten, wie Wald- oder Heidelandschaften,
eine spezielle  
Regenhaube mit Funkenfluggitter
aufgeschraubt werden.
Als abschließende Arbeit wird überprüft, ob sich alle
Verbindungsschellen in der gewünschten Position befinden, oder ob
es notwendig ist noch einige Korrekturen durchzuführen.
Die Schrauben an den Schellen werden nochmals nachgezogen und
das Schornsteinsystem erhält hierdurch seine endgültige Festigkeit
und Stabilität.
Der Hohlraum zwischen der Wandbohrung und dem Anschlussstutzen
wird mit einer Glasfaserdichtungskordel eingedichtet, oder mit
einer feuerbeständigen Steinwolle von innen und außen verstopft.
Jetzt wird noch die äußere Wandrosette dicht an die Gebäudewand
geschoben und mit dem aufgeschweißten Schellenband und der
Befestigungsschraube fixiert.
Damit bei starkem Regen, der eventuell an das Gebäude schlägt
und herunter rinnt, kein Wasser hinter die Rosette fließt, wird sie
umlaufend mit Silikon abgedichtet.
Diese Abdichtung soll aber im unteren Bereich für einige Zentimeter
unterbrochen sein.
Wenn man die Rosette mit dem Zifferblatt einer Uhr vergleicht, würde
man diese Unterbrechung zwischen die Ziffern 5 und 7 legen.
In dem Anschlussstutzen, in den später das Rauchrohr der angeschlossenen
Feuerstätte eingeführt wird, befestigt man jetzt noch das
Edelstahl-Doppelwandfutter
, welches auch als
Wandmuffe
bezeichnet wird.
Damit man später vom Innenraum aus die Isolierung des Schornsteins
nicht einsehen kann, führen wir senotherm-beschichtete Wandrosetten
in verschiedenen Größen.
Diese Wandrosette liegt nach der Montage eines Kaminofens sauber
an der Innenwandfläche an und verdeckt den Einblick auf sämtliche
Schornsteinbauteile.
Man sieht also im Raum nur Bauteile mit dem Beschichtungsfarbton
des Kaminofens und keine störenden Edelstahlelemente des
Schornsteinsystems.
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Abschnitt 2
Schornsteine mit Dachdurchführungen
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Bei der Montagebeschreibung im voran gegangenen Abschnitt wurde das
Schornsteinsystem einfach an den vorhandenen Dachüberständen
vorbei geführt.
Auf den Abbildungen
VA-107 und VA-108
kann man klar erkennen, dass es auch keine
Alternative zu dieser Montageart gegeben hätte.
Bei den Schornsteinen auf den Fotos
VA-202, VA-204, VA-222 und VA-223
ermöglichte der größere Dachüberstand jedoch die Montagevariante mit
Dachdurchführung.
Hierfür stehen eine Reihe von Standardbauteilen für Flachdächer, sowie
für unterschiedlich stark geneigte Dachflächen
mit Neigungswinkeln von 0-15°, 15-30°, 30-45° usw. zur Verfügung.
Wenn kein Standardbauteil verwendet werden soll, ist es auch
möglich zylindrische Dachdurchführungen genau nach Maß, in
jedem beliebigen Winkel für den erforderlichen
Einsatzzweck herzustellen.
Die Montage des Schornsteinsystems erfolgt zunächst in den bereits im
Abschnitt 1
beschriebenen Arbeitsschritten.
Sobald man mit den Schornsteinelementen die Höhe der unteren Verkleidung
des Dachüberstandes erreicht hat, zeichnet man an, an welcher Stelle
die Verkleidung durchbrochen werden soll.
Obwohl die Außenhülle des Schornsteinsystems hier nur handwarm wird,
verlangen einige Schornsteinfegermeister, dass der Ausschnitt bei
brennbaren Unterverkleidungen mindestens 6 Zentimeter umlaufend
größer herzustellen ist als der Durchmesser des Schornsteins.
Wir empfehlen daher, den Ausschnitt großzügig zu bemessen und
später mit einer Abdeckblende aus Edelstahl den Einblick von unten
in die Unterkonstruktion des Dachüberstandes zu verhindern.
Um den Arbeitsablauf zu erleichtern, ist es ratsam die Dachziegel
im Bereich des späteren Schornsteinverlaufs zu enfernen und erst
danach den Ausschnitt herstellen.
Durch die nun geöffnete Dachfläche kann jetzt die Schornsteinstrecke
weiter geführt werden und innerhalb der Dachdurchführung ergibt sich
hier die letzte Möglichkeit einen
Wand- oder Sparrenhalter
zur Stabilisierung des Systems einzubauen.
Die vorher abgedeckten Dachziegel werden jetzt wieder bis dicht an den
Schornstein heran gelegt und gegebenenfalls passend zurecht geschnitten.
Im nächsten Arbeitsschritt wird das Bauteil
Dachdurchführung mit Bleimanschette
über den Schornstein gestülpt und vorsichtig bis
auf die Dachziegel herunter gelassen.
Damit alles perfekt dicht wird, führt man die
Bleieinfassung
im oberen Bereich unter die Dachziegelreihe, jedoch unten sowie
links und rechts wird, wie auf den Bildern
VA-204 und VA-223
zu sehen ist, das Blei auf die Dachziegel aufgelegt und der
Ziegelform angepasst.
Jetzt wird noch der
Regenkragen
über den Schornstein gestülpt, bis auf den Abschluss der Dachdurchführung
herunter gedrückt und anschließend mit dem Schellenband fest am
Schornstein verschraubt.
Damit auch wirklich kein Wasser in die Dachfläche
eindringen kann, wird der
Regenkragen
umlaufend noch mit
Silikon
abgedichtet.
Die nachfolgenden Arbeiten sind wieder identisch
mit denen, die bereits im
Abschnitt 1
beschrieben wurden.
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Abschnitt 3
Schornsteine mit Wanddurchführungen
in Blockhaus- und Holzrahmenbauweise
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Uhlendiekstr. 91-95
32257 Bünde
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Fax 0 52 23 - 6 45 44
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